Wieder einmal zeigte sich die Sommersonnenwende von ihrer schönsten Seite. Klare Luft, keine Wolke am Himmel – nur ein paar feine, weiße Schlieren zogen ruhig über das Blau. Beste Bedingungen also für eine besondere Ausfahrt.
Beim Start konnten wir bei ausgestreckter Hand noch etwa fünf Fingerbreit Platz zwischen Sonne und Horizont messen. Ein echter Pfadfinder weiß: Pro Finger bleiben rund 15 Minuten, bis die Sonne diesem Abstand näherkommt. Damit war klar – wir hatten etwa eine Stunde und fünfzehn Minuten Zeit, um den Abend auf dem Wasser voll auszukosten.
Im Schlepp hinter dem Motorboot fuhren wir entspannt entlang der Schattengrenze auf dem See. Ein faszinierendes Bild: rechts von den Booten lag bereits der Schatten der Uferbäume, links davon badeten Wasser und Segel noch im warmen Sonnenlicht. Diese besondere Stimmung machte die Fahrt zu etwas ganz Besonderem.
Wir drehten eine ausgedehnte Runde, inklusive einer Motorboot-Q-Wende hinter der Vogelinsel – hoffentlich hat das nicht allzu viele Beobachter verwirrt. Anschließend ging es auf der Bagenzer Seite weiter bis zur Staumauer, bevor wir der nun endgültig untergehenden Sonne entgegen zurück in Richtung Hafen segelten.
Am Ende blieben viele intensive Eindrücke, eine besondere Ruhe auf dem Wasser – und zahlreiche wunderschöne Bilder, die diesen Abend nun auch ganz offiziell festhalten. Eine Ausfahrt, die sicher lange in Erinnerung bleiben wird.










