In den Ferien findet bei uns zwar kein offizielles Training statt – doch gerade dann entstehen oft ganz besondere Momente, wenn sich Clubmitglieder spontan zu gemeinsamen Segelturns zusammenfinden. Genau so kam es auch diesmal, als Artem, Mika und ich uns kurzfristig auf dem Wasser zusammengefunden haben. Ein schönes Beispiel dafür, wie wertvoll es ist, gut vernetzt zu sein und als Trainer auf genügend Mitsegler zurückgreifen zu können.
Das Wetter entwickelte sich dabei zu einem regelrechten Feuerwerk der Gefühle. Zunächst zeigte sich der See von seiner sonnigen Seite, doch schon wenig später wurde es ernst: Entlang einer Gewittergrenze wurde bei deutlich zunehmenden Windstärken hart gekämpft. Kräftige Böen, drehender Wind und schließlich auch noch Regenschauer forderten volle Konzentration und echtes Können auf dem Wasser.
Der Höhepunkt folgte etwas später. Unter der dunklen Gewitterwolke brachen seitlich plötzlich Sonnenstrahlen durch – und spannten einen vollständigen Regenbogen über den See. Ja, viele von euch haben an diesem Abend in Cottbus und Umgebung ihren ganz eigenen Regenbogen gesehen, und gefühlt hatte jeder zweite genau dieses Bild im WhatsApp-Status. Wir waren mittendrin – beim Segeln direkt darunter.
Diese besondere Stimmung hat uns so beeindruckt, dass wir noch bis in die späten Abendstunden auf dem Wasser unterwegs waren. Ein intensiver, emotionaler und einfach großartiger Segeltag, wie ihn nur solche spontanen Ad-hoc-Trainings hervorbringen können.

























